Angela Merkel stellt sich in Wahlarena Bürgerfragen

10. September 2013

Bundeskanzlerin Angela Merkel (mit Unterlagen) in einer Bundestagssitzung.Wer wünscht sich das nicht: einmal der Bundeskanzlerin eine Frage stellen, die sie in aller Öffentlichkeit beantworten muss. Genau das wurde einer kleinen Gruppe an Bürgern gewährt, die in der ARD Wahlarena Platz nehmen und die Kanzlerin mit Fragen löchern durften. Im Studio der Wahlarena waren Personen, die sich vorab für die Sendung beworben haben. Ziel der Organisatoren war es, unterschiedliche Personentypen ins Studio zu bringen. So waren beispielsweise ein Leiharbeiter, ein Professor oder ein Student zu Gast. Und so unterschiedlich die Gäste waren, so verschieden waren auch die Fragen. Diese deckten verschiedene Facetten des Alltags ab. So prangerte eine Frau den erheblichen Stress als Pflegekraft an, andere hingegen adressierten das Thema Migration oder Leiharbeit (Bildquelle: Bundesregierung / Bergmann, Guido).

Fragen zum Adoptionsrecht für Homosexuelle brachte Merkel an ihre Grenzen

Insgesamt gab sich die Bundeskanzlerin souverän und schlagfertig. Doch bei einer Frage musste auch sie nach einer passenden Antwort suchen. Gestellt wurde die Frage von einem Studiogast, der wissen wollte, warum die CDU und Angela Merkel selbst gegen ein Adoptionsrecht für Homosexuelle ist. Eine befriedigende Antwort blieb die Politikerin zwar schuldig, begründete ihre Haltung aber damit, dass sie sich bei dem Thema einfach noch nicht ganz so sicher sei.

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